Listener- "Train Song" aus dem Album "Whispermoon"

I was alone
and my train was late that night
I saw a crumpled man blinded by the life
that he treated himself to
Crippled from the nights
receiving endless beatings
that even a house couldn't endure
Palm raised skyward
his meager belongings collected on the floor
Singing songs to no one about nothing
but crying because they mean so much
It's these babblings
that keep his life going
keep the nickels flowing deep into his cup
There we both were framed
in awkward silence
and I was in his living room
invading his trust
He finally said to me
that he had one last cigarette to smoke
and it was time to give it up
But he laughed and added
he wasn't sure which to give up
his life or the habit
He said "it's my habits
that made my fingers weak
when my chances came I couldn't grab it
But it's my life that made it hard
and when my opportunities were there for free
I chose my habits"
I half smiled
and offered the most empathetic nod
that I could conjure up
and said "I hear you brother
I've got problems too
but words won't fill your cup
I've got responsibilities to face
and they're woven tight to my dreams
I've got more bills to pay
than I have time
and I'm starting to rip at the seems
I've got a plan
and I know that if I stick to it
I can accomplish happiness
I've got goals that beat my will
and lately it's been hard to accept the challenge"

And he said "Man, that's God talking to you
and I don't know why you can't see
You're so blind
that you can't spare to make change
because all your focus is on "M-E"
All wrapped up in your own skin
that you can't help
set an old man free
I've been in your shoes before
it feels like it was yesterday
if not at all
My existence has been a blink
and for the life of me
I can't remember what I saw"

That made so much sense to me
even though I convinced myself
that he was totally insane
I bent over and lit his cigarette
and told him to mind his own business
Because I was just waiting for my train
He said "I've been waiting here forever
just dying in my skin
and the only reason you`re living life
is because your curious
what'll happen in the end"
"That might be true
but why should I pay my hard earned attention
to vagabond doctrine
If you've got so much knowledge to give
why not treat yourself to what you're offering
You probably have lived a hard life
and I apologize
but I have my own problems
that you couldn't understand
just like a lot of guys
Now, here's a couple bucks
go buy yourself whatever makes you happy
Even though I've promised myself
to never pay for you
to make my city look trashy"
He refused the money
and sat there singing songs of love and hate
I crammed the change in my pocket
called him a lunatic
and went on with my wait
As I stood there hovering near his tiny frame
I could feel his eyes judging me sadly
It's as if he had to convince me
that my life was on the wrong track
and I needed it badly
I said "hey old man
your cigarettes all smoked up
it's time for you to leave"
He looked at the trail of ash
on his shirt and smiled
as if it gave him some sort of relief
He propped himself up
collected his life and got prepared
to become one with the night
He turned around
and wished me luck with all my plans
and said something about
learning to walk before I ran
Before I knew it he was out of my sight
and I had already forgotten his reasonings
I could hear my train coming
and home was on my mind
not his cryptic meanings
Another traveler was on the platform
and for some reason he was running towards me
All I could see was his eyes
but it's his words
that will always stick with me
Through his heavy breaths he asked
if I had just spent time with the old man
I nodded in affirmation
and tried to calm him
so he could tell me why he ran

And he said: Man, that was God talking to you
how could you not see
That was God talking right to your face
trying to hand you the keys
He was right here
and I can't understand
why you chose to make him leave
He just died in my arms
right outside the station
and said you were his only friend
He begged me to tell you about his life
make you see the light, give you your chance again

I cringed at the reality
that was facing me
I told the man I had no time for this
and on my way I had to be
Right about that time my train pulled up
and I made my escape
I sat in the empty plastic seat
and held tight to my fate
That was decades ago
and now I sit singing on my own platform
My belongings stowed tightly in my bags
handing out my sad sad songs
And I say "it's my habits
that make my fingers weak
when my chances come I can't grab them
But it's my life that makes it hard
and when my opportunities are there for free
I choose my habits"
I have no responsibilities
and as a result I no longer need my dreams
I don't have any bills to pay
it's like I'm free
but I'm really in captivity
I don't have any plans
except to just sit here
and try and weather the storm
I wish I had goals
but if I had those
then I wouldn't be here
warning you on my platform
Singing train songs

Ich war allein
und mein Zug hatte an dem Abend Verspätung
Ich sah einen zerknitterten Mann, blind von dem Leben
welches er sich selbst antat
Gelähmt von den Nächten
an denen er endlose Schläge erhielt
denen nicht mal ein Haus standhalten könnte
Seine Handflächen zeigten himmelwärts
und sein mageres Eigentum lag gesammelt auf dem Boden
Er singt Lieder für niemanden, die von nichts handeln
ausser weinen, weil sie soviel bedeuten
Es ist dieses stammeln
was sein Leben weiterlaufen
und die Geldstücke tief in seinen Becher fliessen lässt
Da waren wir, beide umschlossen
von peinlicher Stille
und ich stand in seinem Wohnzimmer
und drang in sein Vertrauen ein
Er sagte schliesslich zu mir
dass er noch eine Zigarette zum rauchen übrig hatte
und es an der Zeit war, mit dem Rauchen aufzuhören
Aber er lachte und fügte hinzu
dass er sich nicht sicher war, was er aufgeben sollte
sein Leben oder diese Angewohnheit
Er sagte "es sind meine Angewohnheiten
die meine Finger schwach machten
wenn meine Chancen kamen konnte ich sie nicht ergreifen
Aber es ist mein Leben, was es so schwer machte
und wenn meine Möglichkeiten da waren
entschied ich mich für meine Angewohnheiten"
Ich lächelte etwas
und bot ihm das mitfühlenste Nicken an
was ich hervorzaubern konnte
und sagte "Ich verstehe dich, Bruder
ich habe auch Probleme
aber Worte werden deinen Becher nicht füllen
Ich muss mich Verantwortungen stellen
und diese sind fest mit meinen Träumen versponnen
Ich muss mehr Rechnungen bezahlen
als ich Zeit habe
und ich fange an, die Säume aufzutrennen
Ich habe einen Plan
und ich weiss, dass, wenn ich dran bleibe
ich Glück erreichen kann
Ich hab Ziele, die meinen Willen übertreffen
und in letzter Zeit war es schwer, die Herausforderung anzunehmen"

Und er sagte "Mann, das ist Gott, der mit dir redet
und ich weiss nicht, warum du das nicht erkennst
Du bist so blind
dass du nichts zum teilen übrig hast, um etwas zu verändern
weil du dich nur auf dich selbst konzentrierst
Du bist nur mit dir selbst beschäftigt
und kannst nichts tun
um einen alten Mann frei zu machen
Ich war mal in deiner Lage
es kommt mir vor als wär es gestern gewesen
wenn es das nicht wirklich war
Meine Existenz war nur ein blinzeln
und, um meines Lebens willen
kann ich mich nicht erinnern, was ich gesehen habe"

Das machte in meinen Augen soviel Sinn
obwohl ich mir einredete
dass er komplett wahnsinnig ist
Ich lehnte mich zu ihm rüber und zündete seine Zigarette an
und sagte ihm, er solle sich um seine Angelegenheiten kümmern
weil ich hier nur auf meinen Zug warte
Er sagte "Ich warte hier schon seit jeher
und sterbe in meiner Haut
Und der einzige Grund, warum du lebst
ist, weil du neugierig bist
was am Ende passieren wird"
"Das ist möglicherweise wahr
aber warum sollte ich meine hartverdiente Aufmerksamkeit
den Lehren eines Vagabunden schenken
Wenn du soviel Wissen zu verkünden hast
warum behandelst du dich dann nicht selbst laut deiner Aussagen
Du hast möglicherweise ein hartes Leben gelebt
und das tut mir leid
aber ich habe meine eigenen Probleme
die du nicht verstehen würdest
wie eine Menge anderer Typen
So, hier sind ein paar Münzen
geh und kauf dir was immer dich glücklich macht
Obwohl ich mir versprochen hatte
niemals Leuten wie dir Geld zu geben
damit sie meine Stadt zugemüllt aussehen lassen"
Er weigerte sich, das Geld anzunehmen
und sass da und sang Lieder über Liebe und Hass
Ich steckte das Kleingeld in meine Tasche
nannte ihn einen Verrückten
und wartete weiter
Während ich so in seiner Nähe da stand
konnte ich fühlen, wie seine Augen mich traurig beurteilten
Es war so, als müsste er mich unbedingt davon überzeügen
dass meine Leben in den falschen Bahnen verläuft
und ich dringend Hilfe brauche
Ich sagte "Hey alter Mann
deine Zigaretten sind alle aufgeraucht
es ist Zeit für dich zu gehen"
Er schaute auf die Aschespur
auf seinem Shirt und lächelte
als ob sie ihm eine Art Erleichterung einbrachte
Er stützte sich hoch
sammelte sein Leben zusammen und bereitete sich vor
eins mit der Nacht zu werden
Er drehte sich um
und wünschte mir Glück bei all meinen Plänen
und sagte etwas über
erst laufen lernen bevor ich anfange zu rennen
Ehe ich mich versah, war er aus meinem Blickfeld verschwunden
und ich hatte schon seine Argumentierungen vergessen
Ich konnte hören wie mein Zug kam
und meine Gedanken drehten sich um mein Zuhause
und nicht um seine verschlüsselten Aussagen
Ein weiterer Reisender war auf der Plattform
und aus irgendeinem Grund rannte er mir entgegen
Alles was ich sehen konnte waren seine Augen
aber es waren seine Worte
die ich nie wieder vergessen werde
Während er schwer atmete fragte er
ob ich gerade Zeit mit dem alten Mann verbracht habe
Ich nickte zustimmend
und versuchte ihn zu beruhigen
damit er mir erzählen konnte warum er gerannt ist

Und er sagte: Mann, das war Gott, der da mit dir sprach
wie konntest du das nur nicht sehen
Das war Gott, der direkt mit dir geredet hat
und versucht hat, dir die Schlüssel auszuhändigen
Er war genau hier
und ich verstehe nicht
warum du dich dafür entschieden hast, ihn weg zu schicken
Er starb gerade in meinen Armen
draussen vorm Bahnhof
und sagte, dass du sein einziger Freund warst
Er flehte mich an, dir von seinem Leben zu erzählen
Dir die Erleuchtung zu bringen, dir deine Chance wieder zu geben

Ich sackte aufgrund der Tatsachen
mit denen ich konfrontiert war zusammen
Ich sagte dem Mann, dass ich dafür keine Zeit habe
und ich gehen muss
Zu dieser Zeit hielt mein Zug am Gleis
und ich floh der Szenerie
Ich sass auf dem leeren Plastiksitz
und hielt mich an meinem Schicksal fest
Das ist Jahrzehnte her
und jetzt sitze ich singend auf meiner eigenen Plattform
Mein Eigentum fest in meinen Tüten verstaut
gebe ich meine traurigen, traurigen Lieder wieder
Und ich sage "es sind meine Angewohnheiten
die meine Finger schwach machen
und wenn meine Chancen kommen, kann ich sie nicht ergreifen
Aber es ist mein Leben, was es so schwer macht
und wenn meine Gelegenheiten da sind
entscheide ich mich für meine Angewohnheiten"
Ich habe keine Verantwortung
und daraus resultierend brauche ich meine Träume nicht länger
Ich muss keine Rechnungen bezahlen
es ist, als wär ich frei
aber in Wirklichkeit bin ich gefangen
Ich habe keine Pläne
ausser einfach hier zu sitzen
und das Unwetter zu meistern
Ich wünschte, dass ich Ziele hätte
aber wenn ich diese hätte
dann wäre ich nicht hier
um dich zu warnen, auf meiner Plattform
wo ich Train Songs singe