Aesop Rock- "No Regrets" aus dem Album "Labor Days"

Lucy was 7 and wore a head of blue barettes
City born, into this world with no knowledge and no regrets
Had a piece of yellow chalk
with which she'd draw upon the street
The many faces of the various locals that she would meet
There was joshua, age 10
Bully of the block
Who always took her milk money at the morning bus stop
There was Mrs. Crabtree, and her poodle
She always gave a wave and holler
on her weekly trip down to the bingo parlor
And she drew
Men, women, kids, sunsets, clouds
And she drew
Skyscrapers, fruit stands, cities, towns
Always said hello to passers-by
They'd ask her why she passed her time
Attachin lines to concrete
But she would only smile
Now all the other children living in or near her building
Ran around like tyrants, soaking up the open fire hydrants
They would say
"Hey little Lucy, wanna come jump double dutch?"
Lucy would pause, look, grin and say
"I'm busy, thank you much"
Well, well, one year passed
And believe it or not
She covered every last inch of the entire sidewalk
And she stopped
"Lucy, after all this, you're just giving in today??"
She said:
"I'm not giving in, I'm finished," and walked away

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That's the speed of the seed
A B C
That's the speed of the need
You can dream a little dream
Or you can live a little dream
I'd rather live it
Cuz dreamers always chase
But never get it

Now Lucy was 37, an introverted somewhat
Basement apartment in the same building she grew up in
She traded in her blue barettes
for long locks held up with a clip
Traded in her yellow chalk for charcoal sticks
And she drew
Little bobby who would come to sweep the porch
And she drew
The mailman, delivered everyday at 4
Lucy had very little contact with the folks
outside her cubicle day
But she found it suitable, and she liked it that way
She had a man now: Rico, similar, hermit
They would only see each other once or twice a week on purpose
They appreciated space and Rico was an artist too
So they'd connect on saturdays
to share the pictures that they drew (Look!)
Now every month or so, she'd get a knock upon the front door
Just one of the neighbors,
Actin nice, although she was a strange girl, really
Say, "Lucy, wanna join me for some lunch??"
Lucy would smile and say "I'm busy, thank you much"
And they would make a weird face
the second the door shut
And run and tell their friends
how truly crazy Lucy was
And lucy knew what people thought but didn't care
Cuz while they spread their rumors through the street
She'd paint another masterpiece

Chorus

Lucy was 87, upon her death bed
At the senior home, where she had previously checked in
Traded in the locks and clips for a head rest
Traded in the charcoal sticks for arthritis, it had to happen
And she drew no more, just sat and watched the dawn
Had a television in the room that she'd never turned on
Lucy pinned up a life worth's of pictures on the wall
And sat and smiled, looked each one over
just to laugh at it all
No Rico, he had passed, 'bout 5 years back
So the visiting hours pulled in a big flock o' nothin
She'd never spoken once throughout the spanning of her life
Until the day she leaned forward
grinned and pulled the nurse aside
And she said:
"Look, I've never had a dream in my life
Because a dream is what you wanna do
but still haven't pursued
I knew what I wanted and did it till it was done
So i've been the dream that I wanted to be since day one!"
Well!
The nurse jumped back,
She'd never heard Lucy even talk,
'Specially words like that
She walked over to the door, and pulled it closed behind
Then Lucy blew a kiss to each one of her pictures
And she died.

Chorus

1 2 3...
A B C...

Lucy war 7 Jahre alt und hatte blaue Schleifen im Haar
Sie wurde in diese Welt geboren, ohne Wissen und Reue
Sie hatte ein Stückchen gelbe Kreide
mit der sie die Strasse bemalte
Sie malte die vielen Gesichter der Leute die sie immer sieht
da gab es Joshua, 10 Jahre alt
der Schlägertyp im Viertel
Der ihr immer das Milchgeld morgens an der Bushaltestelle wegnahm
Oder Mrs. Crabtree mit ihrem Pudel
sie winkte und rief ihr immer zu
einmal in der Woche, auf ihrem Weg zum Bingospielen
Und sie malte
Männer. Frauen, Kinder, Sonnenuntergänge, Wolken
Und sie malte
Wolkenkratzer, Obststände, Städte, Ortschaften
Sie sagte immer Hallo zu denen die vorbeigingen
Die fragten sie warum sie ihre Zeit damit verschwendet
Striche auf den Asphalt zu malen
Aber sie lächelte immer nur
Und all die anderen Kinder die in oder bei ihrem Haus wohnten
rannten herum wie Tyrannen, erfrischten sich am offenen Hydranten
Sie sagten
"Hey kleine Lucy, kommst du mit, Himmel und Hölle spielen?"
Lucy hörte dann kurz auf zu malen, grinste und sagte
"Ich bin beschäftigt, vielen Dank"
Nun ja, ein Jahr verging
Und glaubt es oder nicht
Sie bemalte jeden einzelnen Inch des gesamten Gehwegs
Und plötzlich hörte sie auf
"Lucy, nach so langer Zeit gibst du heute einfach auf??"
Sie sagte:
"Ich gebe nicht auf, ich bin fertig" und dann ging sie weg

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So schnell wird man erwachsen
A B C
So schnell wachsen Bedürfnisse
Du kannst einen kleinen Traum träumen
oder diesen kleinen Traum leben
Ich lebe ihn lieber
Weil Träumer immer nur hinterherjagen
aber niemals etwas wahr wird

Lucy war jetzt 37, und introvertiert
Hatte eine Wohnung im Parterre, im selben Haus in dem sie aufwuchs
Sie tauschte ihre blauen Schleifen
gegen lange Locken und eine Haarspange ein
Sie tauschte ihre gelbe Kreide gegen Kohlestifte ein
Und sie malte
Den kleinen Bobby der immer die Veranda fegte
Und sie malte
Den Biefträger, der jeden Tag um 4 kam
Lucy hatte wenig Kontakt mit den Leuten
ausserhalb ihres Zimmers
Aber so war es ihr recht, und so gefiel es ihr
Sie hatte jetzt einen Mann: Rico, ihr sehr ähnlich, ein Einsiedler
Sie sahen sich nur ein zwei Mal die Woche aus einem Grund
Beide schätzten den Abstand und Rico war auch Künstler
Also trafen sie sich immer Samstags
um die Bilder die sie malten auszutauschen (Schau!)
Und circa einmal im Monat klopfte jemand an die Tür
Es war immer einer von den Nachbarn
Der nett sein wollte, obwohl sie wirklich merkwürdig war
Er sagte "Lucy wollen wir zusammen mittagessen gehen??"
Lucy lächelte immer und sagte "Ich bin beschäftigt, vielen Dank"
Und sie schauten immer komisch
wenn danach die Tür schloss
Und gingen sofort los und erzählten überall
wie verrückt Lucy wirklich ist
Und Lucy wusste das die Leute so dachten, aber ihr war es egal
Denn während die ihre Gerüchte verbreiteten
Malte sie ein weiteres Meisterwerk

Refrain

Lucy war 87, lag auf ihrem Totenbett
Im Altenheim, wo sie vor kurzem eincheckte
Sie tauschte die Locken und Haarspange gegen ein Kopfkissen ein
Sie tauschte die Kohlestifte gegen Arthritis ein, so musste es kommen
Und sie malte nicht mehr, sass nur da und schaute die Dämmerung an
Sie hatte einen Fernseher im Zimmer den sie nie anschaltete
Lucy pinnte ein Lebenswerk an Bildern an die Wand
Und sass da und lachte, schaute über jedes einzelne drüber
nur um über alles zu lachen
Rico gab es nicht mehr, er starb vor circa 5 Jahren
So wurde die Besuchsstunde zu einem grossen Nichts
Sie hat ihr ganzes Leben lang nie wirklich gesprochen
Bis zu dem Tag als sie sich vor lehnte
grinste und die Krankenschwester zu sich ran zog
Und sie sagte:
"Schau, ich habe niemals geträumt in meinem Leben
denn ein Traum ist das was du tun willst
aber immer noch nicht getan hast
Ich wusste immer was ich tun will und tat es bis zum Ende
Also war ich selbst der Traum der ich seit dem ersten Tag sein wollte!"
Nun ja!
Die Schwester sprang zurück
Sie hatte Lucy niemals reden hören
und besonders nicht Worte wie diese
Sie lief den Gang entlang zur Tür und schloss sie schnell hinter sich
Dann machte Lucy für jedes ihrer Bilder eine Kusshand
und starb.

Refrain

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A B C...